Zeitvertreib und Hobbys
Unser letztes Thema war Zeitvertreib und Hobbys. Wir haben uns vor allem mit dem ersten Begriff beschäftigt. Zeitvertreib bedeutet eher etwas Passives, mit dem man die Langeweile vertreiben kann. Das sind oft leicht zugängliche Tätigkeiten, die unabhängig von Zeit und Ort ausgeübt werden können. Wir haben kurz besprochen, was wir als Zeitvertreib machen: ohne Ziel lesen, fernsehen, Musik hören, im Internet surfen, PSP oder Computerspiele spielen, den eigenen Gedanken nachgehen, am Smartphone herumspielen, Dokus sehen usw. Es hat sich sofort herausgestellt, dass wir alle die Zeit vertreiben, und zwar regelmäßig. Wie lange darf oder soll aber die verwendete Zeit sein, damit man die Tätigkeit nicht Zeitverschwendung nennen muss? Wir haben uns geeinigt, dass diese Grenze ungefähr an einer Stunde liegt.
Kurz haben wir noch besprochen, wie sich Hobbys von Zeitvertreib unterscheiden. Man nimmt auf jeden Fall extra Zeit und oft extra Geld, sowie einen anderen Ort für sie. Hobbys macht man auch sehr gerne in gewissen Gruppen, also in Gesellschaft. Auch wenn man nicht gerade ein Hobby macht, liest und hört man gern Informationen darüber. Hobbys sind oft ein beliebtes Gesprächsthema, nicht nur für Small Talk. Aus Hobbys kann eine Leidenschaft sein und später sogar Besessenheit.
Wir haben dann ganz kurz vielleicht die häufigste Tätigkeit behandelt, nämlich im Internet surfen. Es ist ein allgemeines Problem, dass man viel zu viel Zeit im Internet vergeudet. Das liegt daran, dass man vor allem bei der Benutzung sozialer Medien meist ohne Ziel herumklickt. Außerdem sind diese Seiten so konzipiert, dass man durch Algorithmen angepasste Werbungen, Angebote und Empfehlungen bekommt, die einen zum Weitermachen animieren. Wir checken solche Seiten nur selten mit bestimmten Zielen, warten nur darauf, dass wir entsprechende Inhalte erhalten. Auch wenn man wirklich etwas Sinnvolles unternimmt, zum Beispiel Nachrichten liest, passiert oft, dass man noch ähnliche Inhalte oder Zusammenhänge sucht. Es stellt sich die Frage, ob wir überhaupt Zeitvertreib brauchen. Wir haben gesagt, dass es mäßig erlaubt ist, auch weil die Langeweile die Kreativität fördern kann.
Schließlich haben wir noch Aktivitäten genannt, mit denen die Menschen heutzutage die Zeit vertreiben. Dabei haben wir Altersgruppen und die Geschlechter in Acht genommen. Mit dem Smartphone Zeit zu töten, ist vielleicht am häufigsten, das gilt für alle. Mit freunden etwas tun oder nur „chillen“ – das ist typisch für Jugendliche und auch für Frauen. Die jüngere Generation mag auch soziale Netzwerke, in Japan sind Instagram und Twitter am beliebtesten. Ältere Menschen gehen gern spazieren oder lesen die Zeitung. Auch Rauchen kann Zeitvertreib sein, viele in Europa rauchen eine Zigarette, wenn sie ein wenig Zeit haben. (Auch wenn sie gar keinen Wunsch nach Zigaretten haben.) Am Telefon zu sprechen oder die Menschen zu beobachten, sind in Europa auch häufige Zeitvertreibstätigkeiten.
Eins ist sicher: Man wird in Zukunft auch die Zeit vertreiben wollen. Hauptsache ist dabei, dass man nicht stets etwas macht, und kreative Ruhephasen haben kann.
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